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Korrosionsschutz und Haftbrücke
BS 210

Korrosionsschutz und Haftbrücke auf mineralischer Basis gem. ZTV-ING (PCC), DAfStb Rili-SIB sowie EN 1504-7. Aufgenommen in die BASt-Liste (Bundesanstalt für Straßenwesen). Zur Verbesserung der Haftfestigkeit auf Beton- und Mörteluntergründen. Mineralisch.

EIGENSCHAFTEN:

  • einfach zu verarbeiten
  • bildet eine zähharte Beschichtung
  • verbessert den Haftverbund zu Beton- und Mörteluntergründen, erhöht den Korrosionsschutz
  • beständig gegen Frost und Tausalz
  • dampfdiffusionsfähig

ANWENDUNG:

  • als Korrosionsschutz und Haftbrücke im PCC Betoninstandsetzungs-System, bestehend aus:

    BS 210 Korrosionsschutz und Haftbrücke
    BS 220 Reparaturmörtel grob
    BS 230 Betonspachtel fein

    oder als Korrosionsschutz im SPCC-System, bestehend aus:

    SSM-T Sanierspritzmörtel oder
    SSM-NT Sanierspritzmörtel
  • als mineralischer Korrosionsschutz für Betonstahl und
    andere metallische Flächen
  • als Haftbrücke auf Beton- und Mörteluntergründen

QUALITÄT & SICHERHEIT:

  • quicktec-Systemprodukt
  • erfüllt die technischen Prüf- und Lieferbedingungen gem. ZTV-ING (PCC) sowie DIN EN 1504-7: 2006 ZA.1a
  • Bindemittel gem. DN EN 197
  • güteüberwacht
  • chromatarm

UNTERGRUND:

Bewehrungsstahl freilegen, losen Rost und hafthemmende Teile sorgfältig durch Strahlen entfernen, Reinheitsgrad Sa 2½.

Mineralische Untergrunde säubern, lose Teile, Staub, Zementschlämme, Öl und Fett entfernen. Eine Untergrundvorbehandlung, wie z.B. Strahlen, Fräsen oder Schleifen, ist erforderlich. Der Untergrund kann feucht sein. Eine ausreichende Abreißfestigkeit und Griffigkeit des Untergrundes muss gewährleistet sein (i.M. ≥ 1,5 N/mm²).


    VERARBEITUNG:

    BS 210 mit 4 l Wasser je 25 kg als Korrosionsschutz bzw. 4,5 l Wasser je 25 kg als Haftbrücke mit einem Rührquirl oder im Zwangsmischer ca. 5 Minuten homogen und knollenfrei mischen. Mischung kurze Zeit „reifen“ lassen.

    Haftbrücke: BS 210 lückenlos und porentief mit einem harten Besen in den Betonuntergrund einbürsten. Die nachfolgende Beschichtung muss frisch in frisch erfolgen.
    Bei Unterbrechungen bzw. Erhärtung muss die Haftbrücke vollständig abbinden. Nach entsprechender Wartezeit Vorgang wiederholen.

    Korrosionsschutz: BS 210 mit einem Pinsel lückenlos auf den vorbereiteten Betonstahl auftragen. Der zweite Anstrich erfolgt, wenn die erste Beschichtung pinselfest ist (ca. 6 Stunden). Nach Aushärtung des zweiten Anstrichs kann die weitere Beschichtung mit dem Reparaturmörtel grob BS 220 erfolgen.


      VERBRAUCH:

      Je m2 werden als Haftbrücke ca. 3 kg, als Korrosionsschutz
      ca. 5 kg (zweifacher Anstrich) Trockenmörtel benötigt.


        HINWEIS:

        Die technischen Daten beziehen sich auf 20°C/65% relative Luftfeuchtigkeit.

        Dieses Produkt enthält Zement und reagiert mit Feuchtigkeit/Wasser alkalisch. Deshalb Haut und Augen schützen. Bei Berührung grundsätzlich mit Wasser abspülen. Bei Augenkontakt unverzüglich den Arzt aufsuchen. Siehe auch Sackaufdruck.


          Technische Information

          Abreißfestigkeit:≥  1,5 N/mm2
          Beschichtung als Haftbrücke:
          1-fach
          Beschichtung als Korrosionsschutz:
          2-fach
          Verarbeitungstemperatur:+5 °C bis +35 °C
          Verarbeitungszeit:ca. 60 Minuten bei 10 °C
          ca. 45 Minuten bei 20 °C
          ca. 30 Minuten bei 30 °C
          Wasserbedarf als
          Haftbrücke:

          ca. 4,5 l je 25 kg
          Wasserbedarf als Korrosionsschutz:ca. 4 l je 25 kg
          Ergiebigkeit:ca. 13,5 l je 25 kg
          Verbrauch als Haftbrücke:ca. 3 kg/m2
          Verbrauch als Korrosionsschutz:ca. 5 kg/m2 (2-fach)
          Lagerung:trocken und sachgerecht
          Lieferform:25-kg-Sack