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Silica Spritzmörtel
MM 4

Silica Trockenspritzmörtel nach DIN 18551/ DIN EN 14487 für die Herstellung, Sanierung und Beschichtung von Betonbauteilen, Mauerwerken und Gebirgskörpern. Dieser Spritzbeton ist rückprallarm, frostbeständig und chloridfrei.

Auch als hochsulfatbeständig (SR-Zement) erhältlich.
Als MM 4-TW für Anwendungen im Trinkwasserbereich gem. DVGW Arbeitsblatt W 347 geeignet.

EIGENSCHAFTEN:

  • Feuchtigkeitsklassen gem. DIN 1045-2: W0, WF, WA
  • Zusatzstoffe zur Verbesserung der Verarbeitungseigenschaften
  • In Schichtdicken von ca. 15 - 50 mm einlagig verarbeitbar
  • Brandklasse A1 gem. DIN EN 13501-1 (nicht brennbar)
  • Gute Haftung
  • Sehr geringer Rückprall
  • Für pneumatische Förderung im Trockenspritzverfahren
  • Chloridfrei
  • Frost-Tausalzbeständig gem. CDF-Prüfung
    (Expositionsklasse XF1 - XF4 auf Anfrage)
  • MM 4 (C35/45) für Expositionsklasse > XA1 auch als hochsulfatbeständig (SR-Zement) XA2 und XA3 erhältlich (XA3 erfordert zusätzlichen Schutz des Betons, ggf besonderes Gutachten für Sonderlösungen)
  • MM 4 ist auf Anfrage als MM 4-TW für Anwendungen im Trinkwasserbereich gem. DVGW Arbeitsblatt W 347 geeignet

ANWENDUNG:

  • Bereitstellungsgemisch für die Herstellung von Spritzmörtel
  • Bergbau, Tunnelbau und Spezialtiefbau
  • Hang- und Baugrubensicherung
  • Versiegelung von Gebirgskörpern
  • Betonsanierung

QUALITÄT:

  • Hochwertige Bindemittel gem. DIN EN 197-1
  • Quarzitische Gesteinskörnungen (Rundkorn)
    gem. DIN EN 13139
  • Zusatzstoffe gem. DIN EN 13263
  • Werkseigene Produktionskontrolle (WPK) gem. DAfStb-Richtlinie „Herstellung und Verwendung von Trockenbeton und Trockenmörtel“
  • Chromatarm

VERARBEITUNG:

Der Untergrund sollte trocken, staubfrei, frostfrei, saugfähig, eben, ausreichend rau und tragfähig sowie frei von Ausblühungen und Trennmitteln wie Schalöl u.ä. sein (gem. DIN EN 18551). Bei Betoninstandsetzungsarbeiten ist eine Haftzugfestigkeit
≥ 1,5 N/mm2 durch ggf. ein geeignetes Vorbehandlungsverfahren sicher zu stellen.

Um einen monolithischen, homogenen Spritzbeton zu erzielen, sollte die Auftragsdicke mindestens das 3-fache des Größtkorns betragen. Das Material kann mit gebräuchlichen Trockenspritzmaschinen verarbeitet werden. Ein homogenes Spritzbild, geringer Rückprall und eine optimale Betonqualität wird durch gleichmäßige Kreisbewegungen der Spritzdüse bei einem Abstand von ca. 1 m und einem Winkel von 90° zur Wand erreicht. Nach dem Spritzen ist der frische Beton gem. DIN 1045 sowie DIN EN 206-1 nachzubehandeln. Die Produktprüfung ist gem. DIN EN 14487 / 14488 bauseits vorzunehmen.


    HINWEIS:

    Dieses Produkt enthält Zement und reagiert mit Feuchtigkeit / Wasser alkalisch. Deshalb Haut und Augen schützen. Bei Berührung grundsätzlich mit Wasser abspülen. Bei Augenkontakt unverzüglich den Arzt aufsuchen. Die Sicherheitsdatenblätter sind zu beachten.

    Das Unternehmen ist nach DIN EN ISO 9001:2008 und
    DIN EN ISO 50001 zertifiziert.



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        Technische Information

        Korngröße:0 - 4 mm
        Feststoffbedarf:ca. 2,0 t / m3


        Expositionsklassen:

        C25/30
        C30/37
        XC1 - XC4, XA 1
        XC1 - XC4, XD1, XS1, XM1, XA1
        C35/45XC1 - XC4, XD1 - XD3, XS1 - XS3, XM1 - XM2, XA1

        Prüfung der Druckfestigkeit gem. DIN EN 196-1.